Das europäische Herz soll wieder sozialdemokratisch schlagen!

Liebe Genossinnen und Genossen,

aus der Überzeugung, dass gesellschaftliche Veränderung nur durch aktives parteipolitisches Engagement und durch persönliches Gespräch erreicht werden kann, bin ich 2004 in Hamburg SPD-Mitglied geworden. Seit 2005 lebe ich in Berlin und engagiere mich ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen in der Berliner SPD.

Leitmotiv meines politischen Engagements ist für mich: Europa muss im Kiez ankommen. Dies bedeutet für mich nicht nur, für ein solidarisches Europa zu werben und an einer entsprechenden Ausgestaltung mitzuwirken. Wir müssen auch dafür sorgen, dass sich europäische Fördergelder wie der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF) positiv auswirken. Viel von der Internationalität, die Berlin so attraktiv macht, hängt mit dem ungewöhnlich großen Arbeits- und Lebensraum der Europäischen Union zusammen. Berlin ist eine attraktive europäische Metropole, in der ich gerne zuhause bin.

Es ist wahr: Europa durchlebt eine tiefgreifende Krise. Das darf uns nicht entmutigen, sondern muss uns bestärken in unserem leidenschaftlichen Eintreten für ein soziales und demokratisches Europa. Gerade jetzt ist deutlicher denn je: Die Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik muss vorangetrieben werden. In Zeiten, in denen die EU um ihre Rolle im internationalen Kräfteverhältnis ringt, wird deutlich, dass einzelne Nationalstaaten europäischer Größe nicht mehr durchsetzungsfähig sind.  Auch brauchen wir staatenübergreifende Sozialstandards. Kollabierende Arbeitsmärkte betreffen nicht nur die Einzelstaaten –  Solidarität ist gefordert, innerhalb der EU und über ihre Grenzen hinaus!

Ich selbst gehöre zur Generation, die die ganz praktischen Vorteile Europas im Studium und beim Reisen unmittelbar erleben konnte, und ich habe dies gewissermaßen als Dozentin für Europapolitik zu meinem Beruf gemacht. Ich teile meine Begeisterung für unser in Freiheit geeintes Europa mit den Studierenden und setze mich als Bürgerin für die europäische Idee aktiv ein. Beides bedeutet für mich, ganz  konkret in die Gesellschaft hineinzuwirken. Ich suche aktiv den Dialog – mit Studierenden, in der Erwachsenenbildung und in öffentlichen Debatten und Diskussionen.  

„In Vielfalt geeint“ – so lautet das Motto der Europäischen Union. Besser ließe sich auch unser buntes und turbulentes Berlin mit seinen vielfältigen Kiezen kaum beschreiben. Unsere Stadt in meinem geliebten Europa mit starker sozialdemokratischer Stimme im nun beginnenden Wahlkampf des Europäischen Parlaments vertreten und die europäische Idee in Berlin voranbringen, das werde ich als Ersatz-Kandidatin für den 33. Platz der Bundesliste bis zum Wahlsonntag, 25. Mai 2014 tun.

Mit solidarischen Grüßen

Karin Pieper

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